Konzerte
> Geänderten Veranstaltungsort beachten: Nicolaikirche Herzberg <
Die Musikgemeinde Osterode eröffnet das Konzertjahr mit einem großen Oratorien- und Sinfoniekonzert mit Werken von Bruckner und Brahms. Anders als angekündigt wird das Konzert in der Nicolaikirche in Herzberg stattfinden, da sich die Renovierungsarbeiten in der Schlosskirche in Osterode verzögern.
Auf dem Programm stehen die Messe d-Moll und das Te Deum von Anton Bruckner (1824-1896) sowie die 1. Sinfonie von Johannes Brahms (1833-1897). Aufführende sind der Chor der Musikgemeinde, die Herzberger Kantorei, der Jugendchor Herzberg-Osterode und der Herzberger Kammerchor. Für die Solopartien konnten Johanna Winkel (Sopran), Nicole Pieper (Alt), Christian Dietz (Tenor) und Manfred Bittner (Bass) gewonnen werden. Es spielt das Sinfonieorchester Camerata Allegra und die Gesamtleitung liegt in den Händen von Jörg Ehrenfeuchter.
Karten zu diesem spannenden Konzert sind zu 30/25/20 € (übliche Ermäßigungen) erhältlich bei Finzes Deko & Geschenkewelt, Marientorstr. 6, Osterode und bei Lachnit Bürobedarf, Marktplatz 31, Herzberg, sowie an der Abendkasse; Karten zu 15 € für unnummerierte Plätze (Empore rechts und links) ausschließlich an der Abendkasse.
Der Vorverkauf beginnt am 20.03.2026. Bitte nutzen Sie den Vorverkauf.
Aus: HarzKurier vom 26.11.2025
Osterodes Schlosskirche wird zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Requiem-Aufführung.
Am Sonntag, 16. November, führten der Chor der Musikgemeinde Osterode, die Herzberger Kantorei, der Kammerchor sowie der Jugendchor Herzberg-Osterode gemeinsam mit dem Sinfonieorchester Camerata Allegra unter der Leitung von Kreiskantor Jörg Ehrenfeuchter Antonín Dvořáks selten aufgeführtes Requiem in der Schlosskirche St. Jacobi auf. Das Publikum erlebte einen außergewöhnlich emotionalen Konzertabend.
Antonín Dvořáks 1890 komponiertes Requiem op. 89 (B 165) ist ein abendfüllendes Werk für vier Solisten in den Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass, Chor und Orchester in großer romantischer Besetzung einschließlich Orgel und Schlaginstrumenten wie Gong und Glocken. Von seinem Umfang her ist das Requiem nicht für den Gebrauch im Gottesdienst, sondern für den Konzertsaal bestimmt. Es beruht auf dem kanonischen Text der katholischen Totenmesse, den Dvořák für dieses Werk in 13 Teile gegliedert hat.
Das Werk entstand als Auftragskomposition des Birmingham Triennial Music Festival. Zwar stammte der Auftrag bereits aus dem Jahr 1888, aber Dvořák fand wegen anderer Projekte erst zwei Jahre später Zeit zur Komposition. Die ersten Entwürfe für das Requiem schrieb er am 1. Januar 1890. Nach einer Unterbrechung durch mehrere Auslandsreisen vollendete er Ende Oktober 1890 die Komposition. Die Uraufführung fand am 9. Oktober 1891 in Birmingham statt.
Es singen der Kinderchor und der Jugenchor Herzberg/Osterode. Als Instrumentalisten werden Jacob Leonhardt am Flügel und Daniel Ehrenfeuchter an der Klarinette sowie Felix Leonhardt und Juan Pablo Arce mit Solo-Gesang zu hören sein. Die musikalische Leitung liegt bei Jörg Ehrenfeuchter.
Dazwischen wird über die Geschichte der Musikgemeinde berichtet und es werden Bilder aus der bewegten Geschichte des Vereins gezeigt.
Ein Musical von John Høybye
Kinder- und Jugendchöre Herzberg/Osterode
Instrumentalensemble Camerata Allegra
Leitung: Jörg Ehrenfeuchter
Das Kammerkonzert wird von einem Bläserensemble der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover aufgeführt.

Es erklingen von Sergej Prokofjew das berühmte Musikmärchen "Peter und der Wolf" und Sätze aus dem "Sommernachtstraum" von Felix Mendelssohn Bartholdy.
Peter und der Wolf ist das meistgespielte Werk Prokofjews und erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit bei Jung und Alt. Eine starke Bildhaftigkeit prägt die einzelnen Charaktere in dem Stück. Zum besseren Verständnis ist eine Sprechrolle in das Stück integriert, die den Verlauf des Märchens erzählt.
Mendelssohn komponierte, nachdem er Shakespeares Komödie "Ein Sommernachtstraum" gelesen hatte, 1826 dazu ein mehrsätziges beeindruckendes Orchesterwerk. Der berühmteste Satz des Werkes ist der Hochzeitsmarsch, der bis zum heutigen Tag zu den bekanntesten Orchesterwerken Mendelssohns zählt.

